Hallo ihr Lieben,
ich habe eine Weile nichts von mir hören lassen, da ich in den letzten Wochen stark eingespannt war und teilweise noch immer bin. Das letzte Jahr war schreibtechnisch recht ruhig bei mir, denn es kam weder ein neuer Roman, noch habe ich wirklich intensiv an einer längeren Geschichte gearbeitet. Stattdessen habe ich mich voll und ganz auf die zweite Benefizanthologie konzentriert, die Ende März erscheint und in der nicht nur mein Herzblut steckt, sondern auch das vieler lieber Kolleg*innen. Behaltet in den kommenden Wochen meinen Rezensionsblog “Like a Dream” im Blick – dort stelle ich nicht nur die Autor*innen vor, die mit einer Geschichte dabei sein werden, sondern auch Cover und Klappentext. Ich bin schon so gespannt, wie die Leser die zweite Anthologie finden werden <3
Jetzt wo die Anthologie endlich fertig ist, möchte ich mich in diesem Jahr gleich zwei Projekten widmen, die mitunter schon sehr lange auf Fertigstellung warten. Das eine ist mein altes Manuskript “Geisterkinder” – ein Urban Fantasy / Jugendbuch, das ich in den nächsten Monaten überarbeiten und an einigen Stellen etwas anpassen möchte (es juckt mir in den Fingern, eine queere Komponente einzubauen – etwas, was ich bisher nur geplant, aber nie umgesetzt habe). Das Buch liegt seit einer Weile in meiner Schublade – so langsam wird es Zeit, das es noch einmal gründlich überarbeitet wird. Was ich anschließend mit den Geisterkindern machen werde, weiß ich noch nicht – vielleicht gehe ich nochmal auf Verlagssuche oder ich wage einen weiteren Versuch im Selfpublishing.
Mein zweites Projekt für dieses Jahr wird der Roman “Zwillingsmagie” sein – ein Gay Fantasy, der die Geschichte von Nazar und Kiama erzählen wird, die bereits in den Kurzgeschichten “Zwillingsmond” und “Zwillingstraum” (erschienen in den Anthologien “Zusammen finden” und “Like a Dream”) aufgetaucht sind. Einige Leser wollten gerne wissen, wie es mit den beiden Magiern weitergeht, im Laufe des Jahres werde ich mich an ihre Geschichte setzen (schließlich gibt es bereits in den Kurzgeschichten einen Gegner, dem sie sich stellen müssen). Auch hier weiß ich noch nicht, wann und wo das Buch erscheinen wird – erstmal will ich es schreiben.
Daraus ergibt sich, dass ich mein Jugendbuch-Roadmovie “Was bleibt ist ein Versprechen” vorerst nicht fortführen werde. Natürlich lege ich es nicht endgültig auf Eis, denn Sams Geschichte bedeutet mir zu viel, um sie nicht zu erzählen. Ich werde mich aber erst daran setzen, wenn die anderen beiden Bücher fertig sind.
Worauf freut ihr euch am meisten?
Viele liebe Grüße,
Juliane











Magier wissen aus uralten Büchern und Schriften über die Existenz von Schutzengeln und von den in ihnen schlummernden Seelenkräften. Wenn sie Magie anwenden, zapfen sie dabei die Seelenenergie ihres Schutzengels an, denn diese Kräfte bilden die Grundlage für jeden Zauber. Allerdings schwächen sie damit ihren eigenen Begleiter (denn jeder Zauber fällt auf längere Sicht auf den Magier zurück), daher lernen Magier früh, nicht nur auf die Seelenenergie ihres Schutzengel zurückzugreifen, sondern auch die Energie von Schutzengeln anderer Wesen für sich zu nutzen. Aus diesem Grund werden Magier abgelehnt, nahezu jedes Wesen ist einem Magier feindlich gesonnen, wenngleich sich einige Magier gegen die Traditionen stellen und einen sanften Weg der Magie wählen, bei dem sie mit ihren Schutzengeln koexistieren und Magie nur im Notfall anwenden. Sie lehnen das Ausbeuten der Schutzengel ab und suchen nach anderen Wegen, zu zaubern.
Feewesen sind die einzigen, die ihre Schutzengel stets als eigenständige Lebensform an ihrer Seite haben. Zumeist sind das Tiere, Fische oder Vögel, in sehr seltenen Fällen können das auch Pflanzen sein. In diesem Fall ist der Sidhe stationär und nicht in der Lage sich weit wegzubewegen. Diese Tierwesen können von jedem gesehen werden – auch von normalen Menschen, was Sidhe angreifbarer macht, als die anderen Wesen. Sidhe können mit ihren Schutzengeln sprechen und beherrschen damit die Sprache der Tiere und Pflanzen. Sie gebieten über eines der Elemente (Feuer, Wasser, Erde oder Luft), das von der Form des Schutzengels abhängt. Ein Feuersidhe ist eher selten und in der Welt der Sidhe nicht sonderlich hoch angesehen, die anderen Elemente sind wesentlich häufiger. Ihre Schutzengel werden Seelentiere genannt und sind von Geburt an an der Seite des Sidhe. Im Extremfall können ihre Seelen sogar die Plätze tauschen (das Feenwesen übernimmt die Tierform, während der Schutzengel den Körper Fee übernimmt).





