[AKTION] Schreib eine Geschichte!

Hallo in die Runde,

vor einigen Tagen rief die Autorin Karo Stein auf ihrem Blog dazu auf, spontan eine Kurzgeschichte zu schreiben, um den Leser*innen in Zeit der Corona-Epidemie einen positiven Lesegenuss und Hoffnung zu schenken. Ich fand den Aufruf so schön und so motivierend, dass ich mich heute an eine kurze Geschichte über meine beiden Magier Nazar und Kiama gesetzt habe, die lose nach den anderen Geschichten aus dem “Zwillingsmagie”-Universum spielt. Das hat jetzt den netten Nebeneffekt, dass ich ungemein viel Lust habe, mich endlich an “Zwillingsmagie” zu setzen, in der ich die gesamte Geschichte der beiden erzählen will 🙂 Ich halte euch auf dem Laufenden, was meine Arbeit an dem neuen Roman betrifft – also haltet die Augen offen.

Es ist die erste Geschichte, die ihr direkt auf meinem Blog lesen könnt – normalerweise gibt es von mir keine Geschichten online zu lesen (von Leseproben einmal abgesehen), aber in diesem besonderen Fall, mache ich mit Freuden eine Ausnahme.

Zwillingslicht (ca. 2.400 Wörter)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, die kleine Geschichte gefällt euch. Natürlich freue ich mich über Feedback, wenn ihr die Geschichte gelesen habt.

Haltet die Ohren oben und bleibt gesund,
Juliane

[KURZGESCHICHTE] Zwillingslicht

Nur ein Funke … ein winziger Lichtstrahl – war das denn wirklich schon zu viel für ihn? Brachte er nicht einmal einen simplen Lichtzauber zustande?

Enttäuscht und voller Verbitterung ließ Nazar die Hand sinken. Er schaffte es einfach nicht! Er versagte bei einem der leichtesten Zauber, den es gab. Kein Wunder, dass er nicht einmal den ersten Zaubergrad erreicht hatte und mit Anlauf durch die Prüfung gefallen war, weil er daran scheiterte, eine kleine Kugel aus Licht heraufzubeschwören. Dabei war nicht einmal die Formel das Problem – bei den meisten Zaubern genügte ihm ein Blick auf die Zauberformeln und er hatte sie verinnerlicht, ganz gleich wie kompliziert sie waren. Nur wieviel Sinn hatte es, sich die Worte eines banalen Zaubers mit Leichtigkeit zu merken, wenn er die Magielinien der Welt nicht erreichte? Sie blieben ihm verschlossen, als stünde er vor dem Eingangstor einer riesigen Mauer und hatte keinen passenden Schlüssel zur Hand.

Wobei er diesen inzwischen gefunden hatte – Kiama war sein Zugang zu den Magielinien. Seitdem sie eine leidenschaftliche Nacht im Zeichen des Zwillingsmondes verbracht hatten, waren sie miteinander verbunden. Der Zwillingsmond selbst hatte sie zusammengeschweißt und sein Zeichen in ihre Handflächen gebrannt. Seitdem konnten sie gemeinsam zaubern – Kiama, der zwar Zugang zur Magie hatte, diese jedoch nicht kontrollieren konnte und er, der wusste, wie man die Macht mit Worten bändigte.

Im Grunde eine gute Grundlage, zumal seine Meisterin Shamalla Kiama als zweiten Schüler bei sich aufgenommen hatte. Allerdings harmonierten sie menschlich nicht immer miteinander. So sehr sie beim Zaubern aufeinander angewiesen waren, so leicht gerieten sie miteinander in Streit.

Und meistens war es seine Schuld … gerade in den letzten Wochen … Anstatt sich eine gemeinsame Basis zu erarbeiten – sowohl auf emotionaler Ebene, als auch für die gemeinsame Arbeit – stieß er Kiama von sich.

Nazar ließ sich ins Gras fallen und breitete die Arme aus. Warum gelang es ihm nicht, seine Eifersucht im Zaum zu halten? Warum musste er Kiama immer wieder vor den Kopf stoßen, wenn dieser freudestrahlend von seinen Fortschritten berichtete, die er im Einzelunterricht mit Shamalla erzielte. Ihre Meisterin investierte viel Zeit, um Kiamas wilde Magie unter Kontrolle zu bringen, ihn anzuleiten, sich die ungezügelte Macht mit Hilfe von Zaubersprüchen zunutze zu machen. Während sein Mitschüler nach und nach Wege entdeckte, seine Macht zu beherrschen und sogar erste Zauber intonierte, blieb Nazar nichts. Er würde die Magielinien nicht erreichen, ganz gleich wieviel Zeit er investierte. Er war wie ein Buch voller Zaubersprüche, das niemand lesen wollte. Shamalla wusste das, ebenso wie Kiama. Wahrscheinlich war dem gesamten Magierrat diese Tatsache bewusst.

Was wurde aus ihm, wenn Kiama irgendwann in der Lage war, die Magie zu kontrollieren? Was, wenn er Nazar irgendwann nicht mehr zum Zaubern brauchte – Zwillingsmond hin oder her? Warum gab es für ihn keine Möglichkeit, seine Schwäche zu überwinden; einen Weg, um die Magielinien zu erreichen und ebenfalls ohne Kiama zu zaubern?

Vielleicht sollte er in seine Heimat zurückkehren – in das kleine Dorf am Fuße des Schattengebirges. Es würde zwar wie eine Flucht wirken, doch was blieb ihm noch. Er würde nicht ewig in der Magierstadt Almaz bleiben können, wenn er nicht einmal die erste Zauberstufe erreichte …

„Nazar?“ Eine wohlbekannte Stimme riss ihn aus den Gedanken. Er wandte den Blick zur Seite und sah zu Kiama auf, der sich neben ihn setzte. Nazar wusste nicht, wie lange der Südländer ihn beobachtet hatte … vielleicht hatte er seinen letzten erfolglosen Versuch zu zaubern, sogar beobachtet. Wut sammelte sich in ihm.

„Und? Hast du den Luftzauber geschafft, den Shamalla dir beim Frühstück beschrieben hat?“, fragte Nazar und klang frustrierter als er wollte. Ein Teil von ihm wusste, dass Kiama keine Schuld traf, er ihm Unrecht tat, doch er konnte Zorn und Enttäuschung nicht aus seiner Stimme verbannen.

„Ich weiß, dass du verstimmt bist“, antwortete Kiama, ohne auf Nazars Frage einzugehen. „Ich kann dich sogar verstehen, aber …“

Mit einem Schnauben wandte Nazar sich ab und schloss die Augen. Die Wut loderte heiß in ihm. Worte drängten seinen Hals hinauf, die er nicht sagen wollte, also schwieg er verbissen.

„Es ist nicht meine Schuld, weißt du. Wenn ich könnte …“

„Kannst du aber nicht“, fuhr Nazar dazwischen. Mit einem Ruck richtete er sich auf und konzentrierte sich auf den Lichtzauber, der ihm seit Stunden nicht gelingen wollte. Schweiß sammelte sich auf seiner Stirn, während er mit aller Macht einen Lichtfunken heraufbeschwören wollte. Für einen winzigen Moment glomm tatsächlich ein schwacher Funken über seiner ausgestreckten Hand aus, doch er verschwand sofort wieder. Lediglich eine feine Rauchschwade blieb zurück, die sich im Licht der untergehenden Sonne auflöste. „Siehst du? Ich schaffe nicht einmal den elementarsten Zauber, ganz gleich, wie sehr ich mich bemühe.“

Kiama sah ihn ausdruckslos an. Seine dunklen Augen wirkten wie schwarze Perlen in dem schmalen, ebenmäßigen Gesicht. In Nazar stritt sich der Wunsch, den Magier von sich zu stoßen, mit dem Wunsch, ihn an sich zu ziehen und zu küssen. Das war das zweite Problem, das er hatte, wenn er in Kiamas Nähe war. Diese Unausgeglichenheit, die ihn schier in den Wahnsinn trieb.

„Während du mit Shamalla Fortschritte machst, vielleicht sogar irgendwann deine wilde Magie beherrschen wirst, bleibt mir nichts … keine Möglichkeit, irgendwie aufzuholen oder es aus eigener Kraft zu schaffen. Wer weiß, in naher Zukunft wirst du vielleicht sogar ohne mich auskommen und brauchst mich nicht mehr …“, sprudelte es aus Nazar heraus. Dabei hatte er all das für sich behalten wollen. Stattdessen breitete er seine Ängste und Sorgen vor Kiama aus.

„Denkst du das wirklich?“ Eine steile Falte bildete sich zwischen Kiamas Augenbrauen. Sein Mund war zu einem schmalen Strich zusammengepresst. „Du glaubst, ich werfe all das weg, was zwischen uns entstanden ist?“

Nazar wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. In seinem Kopf stritt sein Stolz mit seinem Herzen, hinterließen ein einziges Gefühlschaos. Was sollte er darauf antworten? Hatte er Kiama falsch eingeschätzt? War er auf dem Holzweg, was Kiamas Unterricht betraf? Sein Stolz gewann schließlich die Oberhand, verbot ihm schon jetzt einzulenken. „Du meinst der Pakt, den der Zwillingsmond zwischen uns gesegnet hat?“

„Du bist ein Idiot, Nazar“, fauchte Kiama und schüttelte den Kopf. Der Südländer machte Anstalten aufzustehen, überlegte es sich jedoch anders und rückte näher an Nazar heran. Warmer Atem schlug ihm entgegen, als Kiama, dicht vor seinem Gesicht, fortfuhr: „Denkst du wirklich, ich bin nur deswegen hier, weil mich der Zauber eines Gottes an dich bindet, an den ich nicht einmal glaube? In meiner Heimat verehren wir die mächtigen Feuergötter der Vulkane, keine magischen Mondgötter.“

Nazar schluckte, als er den feurigen Blick des Mannes erwiderte, der seine Gefühlswelt durcheinanderbrachte. Schon seit sie sich zum ersten Mal in diesem Garten geliebt hatten; in der Nacht des Zwillingsmondes, in der alles begonnen hatte. Es waren diese Augen gewesen, die ihn gefesselt hatten, diese feurigen Blicke, die ihn gefangen nahmen und Hitze und Erregung mit sich brachten.

„Als uns dieser Traummagier angegriffen, dich in einem Albtraum gefangen gehalten hat, habe ich alles unternommen, um dich aus seinen Fängen zu befreien. Es war mir egal, wie gefährlich es war, in deine Träume einzutauchen. Ich hätte mich in ihnen verlieren können … Glaubst du wirklich, ich hätte das auf mich genommen, wenn …“ Er brach ab. Zum ersten Mal wirkte er angreifbar und verletzlich. „… wenn du mir nichts bedeuten würdest?“

Nazar versuchte den Kloß in seinem Hals hinunterzuschlucken, doch er schnürte ihm die Kehle zu. Das schlechte Gewissen sammelte sich in seinem Magen und verdrängte die schwelende Wut endgültig. Die Eifersucht und Angst hatten ihn blind gemacht, für das, was wirklich in Kiama vor sich ging … was der Südländer wirklich für ihn empfand. Und er für ihn … „Ich …“

„Und weißt du was?“ Kiama ließ ihn nicht zu Wort kommen. Er hob die Hand, murmelte etwas linkisch die Worte des Lichtzaubers, die Nazar in den letzten Stunden so oft intoniert hatte, dass er jede Silbe inzwischen verabscheute. Ein gleißender Lichtball breitete sich über Kiamas Hand aus und blendete Nazar so sehr, dass er gepeinigt zurückwich. Tränen liefen ihm über die Wangen, während grelle, rote Flecken auf seinen geschlossenen Lidern tanzten. Er hatte das Gefühl, direkt in einen Blitz hineingesehen zu haben.

„Bist du verrückt?“, keuchte er entsetzt.

Das Licht verlosch, doch Nazar wagte es nicht, die Augen zu öffnen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er die brennenden Lider hob und blinzelnd die letzten Lichtpunkte vertrieb. Nach und nach gewöhnten sich seine Augen wieder an die aufziehende Dunkelheit. Er sah zu Kiama, den er zunächst als verschwommene Silhouette sah, bis sich sein Blick schärfte und er das Gesicht des Südländers erkannte – die großen Augen, die hohen Wangenknochen und das markante Kinn.

„Das passiert, wenn ich den kleinen Lichtzauber wirke, den andere schon nach wenigen Tagen beherrschen“, murmelte Kiama mit einem Seufzen. „Sieht das für dich nach Kontrolle aus? Denkst du wirklich, damit könnte ich an den Prüfungen teilnehmen?“

Nazar schüttelte den Kopf. Leichter Druck machte sich in seinen Schläfen breit. Er wollte etwas sagen, doch ihm fehlten die Worte. Ausgerechnet ihm, dem es stets leichtgefallen war, mit Worten und Sätzen zu spielen.

„Bevor Shamalla mich aufgenommen und unterrichtet hat, hätte dieser simple Lichtzauber jedem in meiner Nähe erheblichen Schaden zugefügt. Du willst nicht wissen, was mit Meister Hakor passiert ist, als ich den Zauber zum ersten Mal anwandte. Wäre er nicht ein solch mächtiger Magier, das Licht hätte ihn bei lebendigem Leib verbrannt.“ Er senkte den Blick zu Boden, langes Haar fiel ihm vor die Augen. „Ich bin eine Gefahr für alle, wenn ich nicht lerne, einen Teil der Macht zu kontrollieren, auf die ich zugreifen kann.“

„Das … wusste ich nicht“, gestand Nazar.

„Nicht nur du hast Probleme mit dem Zaubern und Wirken von Magie. Und nur weil es mir nach so vielen Wochen endlich gelingt, die Macht der Magielinien ein wenig abzuschwächen, heißt das nicht …“

„… dass du es in absehbarer Zeit allein schaffst“, vollendete Nazar die leisen Worte des Mannes, den er in den letzten Tagen vollkommen falsch eingeschätzt hatte. Wahrscheinlich arbeitete Kiama deswegen so verbissen an sich, um Nazar nicht unnötig zu gefährden. Kiama hatte Recht – er war ein Idiot!

„Wahrscheinlich wird mir das nie gelingen …“, fügte Kiama nach einer Weile hinzu. „Ich schätze, zum Zaubern werde ich dich immer brauchen.“

Nazar nickte und streckte die Hand nach Kiama aus. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als der junge Mann näherkam und die feste Umarmung zuließ. Nazar spürte den warmen Atem auf seiner Haut, als Kiama den Kopf auf seiner Brust ablegte.

„Es tut mir leid, Kiama“, murmelte Nazar und drückte Kiama einen Kuss auf die Stirn. „Ich weiß nicht … was in mich gefahren ist.“

„Ist schon in Ordnung. Ich verstehe dich – deinen Frust, deine Angst, irgendwann überflüssig zu sein; eines Tages, nicht mehr gebraucht zu werden. Dabei werde ich dich immer brauchen, Nazar. Solange du es zulässt, bleibe ich an deiner Seite.“ Kiama schob sich höher, reckte sich ihm entgegen und suchte seine Lippen.

Nazar kam ihm nur zu gerne entgegen und erwiderte den Kuss mit aller Leidenschaft, zu der er fähig war. Er genoss die warmen Lippen, den Duft von Honig und warmen Sommerabenden, der ihm in die Nase stieg und die wohlige Wärme, die Kiama verströmte. Seine Finger spielten mit Kiamas langen dunklen Haarsträhnen, vergruben sich in ihnen und zogen den Südländer näher zu sich. Als ihm ein heiseres Stöhnen über die Lippen kam und die Hitze in seinen Lenden beinah jeden klaren Gedanken vertrieb, zog er sich schwer atmend zurück.

„Warte …“

„Du weißt, wo wir uns befinden?“, fragte Kiama mit rauer Stimme und fuhr ihm spielerisch über die Oberschenkel. Ein Schauder rann über Nazars Rücken. Es kostete ihn all seine Vernunft, nicht auf Kiamas Spiel einzusteigen. Dabei hätte er nichts lieber getan, als sich den flinken Fingern hinzugeben und Kiama mit allen Sinnen zu genießen.

„Im Garten?“, murmelte er und griff nach Kiamas Hand, die sich gefährlich nah dem Zentrum seiner Erregung genähert hatte. Er verschränkte Kiamas Finger mit seinen und schüttelte den Kopf.

„Unter diesem Baum, haben wir uns zum ersten Mal …“ Kiama ließ den Satz offen und schenkte ihm ein schiefes Grinsen. Dann rückte er näher, schmiegte sich an Nazar, dem es mit jeder Sekunde schwerer fiel, nicht auf Kiamas Avancen einzusteigen.

„Ich weiß … damals waren wir allerdings allein. Shamalla war auf dem Magierkongress und wir hatten die Villa für uns.“ Er gab Kiama einen flüchtigen Kuss und schob den Südländer schließlich von sich. „Ich habe nicht vor, ihr direkt vor Augen zu führen, was wir miteinander teilen.“

Kiama atmete tief durch und nickte schließlich. Mit einem Seufzen brachte er Abstand zwischen sie. Obwohl die letzten Sonnenstrahlen schon längst hinter den Wipfeln der Bäume verschwunden waren, hatte Nazar den Eindruck, dass Kiamas Wangen glühten. „Du hast recht. Das wäre wirklich … ungebührlich.“ Er strich sich das Haar aus dem Gesicht und schenkte Nazar ein zweideutiges Grinsen. „Setzen wir das später in meinem Zimmer fort?“

„Warum nicht gleich?“, entgegnete Nazar so schnell, dass er peinlich berührt den Kopf senkte. Es war offensichtlich, wie sehr er sich danach sehnte, mit Kiama eins zu werden. Am liebsten wäre er sofort aufgesprungen und hätte sich mit Kiama zurückgezogen. Das letzte Mal war viel zu lange her …

Kiamas leises Lachen wehte über die Wiese, während er sich erhob und Nazar mit sich zog. „Du kannst ziemlich ungeduldig sein, weißt du das?“

Nazar antwortete nicht. Kiama wusste sowieso, was in ihm vor sich ging. Er packte die Hand des Südländers fester, spürte wie sich die Symbole auf ihren Handinnenflächen kribbelnd berührten.

„Was hältst du von ein wenig Licht? Inzwischen ist es ziemlich dunkel geworden. Dann finden wir schneller den Weg ins Haus.“ Kiama trat dicht an ihn heran und gab ihm einen Kuss in den Nacken.

Nazar genoss die sanfte Berührung, konzentrierte sich auf den Lichtzauber und murmelte die verhassten Worte. Über seiner ausgestreckten Hand bildete sich eine sanft schimmernde, leicht rotierende Kugel aus Licht. Sie erhellte die nähere Umgebung, tauchte ihn und Kiama in ein warmes, hoffnungsvolles Licht und schenkte Nazar ein fast vergessenes Glücksgefühl.

„Wunderschön …“, hauchte Kiama und stieß mit dem Finger gegen das leuchtende Gebilde.

Nazar nickte. „… und erschaffen von uns beiden.“

~ Ende ~

[ANKÜNDIGUNG] Like a (bad) Dream

Hallo in die Runde,

es wird Zeit, euch endlich mein neues Herzprojekt in voller Schönheit zu präsentieren – immerhin arbeite ich seit fast einen Jahr an der neuen “Like a Dream” Benefizanthologie. Sie wird pünktlich zum 18 Geburtstag (und zufälligerweise auch zum Brexit) am 29.03.2019 erscheinen und neben 17 wundervollen Autor*innen bin auch ich mit einer Kurzgeschichte vertreten.

Doch bevor ich euch zu meinem Beitrag mehr verrate, hier erstmal die wichtigsten Informationen:

Titel: Like a (bad) Dream
Autor*innen: Elea Brandt, Barbara Corsten, Carmilla DeWinter, Jona Dreyer, Annette Juretzki, Svea Lundberg, Jobst Mahrenholz, Tanja Meurer, Jannis Plastargias, Thomas Pregel, Chris P. Rolls, S. B. Sasori, Elisa Schwarz, Juliane Seidel, Dima von Seelenburg, Dennis Stephan, J. Walther, T. A. Wegberg.
Erscheinungstermin: 29.03.2019

Klappentext:
Der Blog Like a Dream wird erwachsen – ein Grund für 18 Autor*innen, sich erneut für eine Benefizanthologie zusammenzufinden.

Wo bleiben Träume, wenn man im Copacabana Palace ums Überleben kämpft, einen Nix trifft oder seinen Auftragskiller kennenlernt? Wie befreit man seinen Geliebten aus einem Albtraum, stellt sich lange unterdrückten Sehnsüchten oder wird mit einem Dämon fertig?

18 mitreißende Geschichten voller (Alb)Träume, mal hoffnungsvoll und romantisch, mal düster und nachdenklich, zwischen Gegenwart, fernen Welten und Vergangenheit.

Der komplette Erlös geht an vielbunt e.V., die damit queeren Flüchtlingen unbürokratisch und schnell helfen.

Mit Beiträgen von: Elea Brandt, Barbara Corsten, Carmilla DeWinter, Jona Dreyer, Annette Juretzki, Svea Lundberg, Jobst Mahrenholz, Tanja Meurer, Jannis Plastargias, Thomas Pregel, Chris P. Rolls, S. B. Sasori, Elisa Schwarz, Juliane Seidel, Dima von Seelenburg, Dennis Stephan, J. Walther und T. A. Wegberg.

Folgende Autor*innen sind dabei:

Ich hoffe, ihr findet das Cover so toll wie ich – es passt zu all den Kurzgeschichten, die im Buch enthalten sind und die ihr ab Ende März lesen könnt. Bahaltet in den nächsten Tagen und Wochen Like a Dream im Blick, denn bis zum Erscheinungstermin planen wir die ein oder andere Aktion.

Viele Grüße,
Juliane

[BLOGTOUR] Fuchsgeister – Tag 5

Hallo ihr Lieben,

auch ich will ein bisschen was zur “Fuchsgeister”-Blogtour beitragen und hab mich entschieden, ein bisschen mehr zur Kurzgeschichte “Grenzenlose Liebe” zu erzählen, die im Taschenbuch als Bonusgeschichte enthalten ist (wie ihr ja wisst, gibt es in jedem Taschenbuch eine Bonusgeschichte). “Grenzenlose Liebe” ist die längte Bonusgeschichte, die ich für die Taschenbücher der “Nachtschatten”-Reihe geschrieben habe und im Gegensatz zu den anderen Kurzgeschichten steht diese nicht vollkommen für sich. Das heißt, diese Geschichte könnt ihr nur nachvollziehen, wenn ihr die Handlung der Romane “Unantastbar”, “Ungebrochen” und “Unbezwingbar” kennt. Es ist für mich die finale Kurzgeschichte der Reihe, denn darin geht es um Lilys Schutzengel Adrian und seine Liebe zu Radu, dem Vampir der Gruppe. Ich habe in der eigentlichen Geschichte um Lily und ihre Freunde diesen Nebenstrang immer wieder einfließen lassen, konnte ihn in Band 3 jedoch nicht komplett auflösen, da dafür der Platz gefehlt hat – Adrian und Radu mussten sich noch ein wenig länger gedulden, bis sie miteinander reden konnten. Dafür hat Adrian in der Kurzgeschichte endlich seine eigene Stimme, denn sie ist zum Großteil aus seiner Sicht erzählt, was mir sehr viel Spaß gemacht hat – Adrian ist nicht ohne Grund meine Lieblingsfigur der “Nachtschatten”-Reihe (trotz oder auch wegen seiner ganzen Ecken und Kanten). Und Radu mag ich auch – er ist zwar wesentlich konservativer und braucht lange, um sich auf etwas Neues einzulassen, doch ich hab ihn genauso ins Herz geschlossen, wie Adrian.

Damit ihr endlich mal ein Bild der beiden vor Augen habt, habe ich mich umgeschaut und tatsächlich männliche Models gefunden, die meiner Vorstellung von Adrian und Radu sehr nahe kommen 🙂

 

Ich weiß – beide haben langes Haar und wirken wie Licht und Schatten, aber Adrian hat nun einmal ein sehr lichtes Wesen und langes, sehr helles Haar, während Radu dem typischen Vampir-Klischee entspricht (was er unter uns gesagt, auch hegt und pflegt) 😉

Um euch noch einen kleinen Einblick in die Geschichte zu geben, habe ich noch ein paar Zitate rausgesucht, die hoffentlich nicht zu viel verraten:

Nervosität stieg in Adrian auf, wenn er bedachte, dass Radu ihn bereits in zwei Stunden abholen würde. Er löste sich von Lily und wandte sich ab. Es kam ihm fast unwirklich vor, dass der Vampir um ein Gespräch gebeten hatte. Nicht mal im Entferntesten hätte er damit gerechnet, das Radu sich noch einmal mit ihm unterhalten wollte. Warum? Und worüber? Über die Küsse, die er mit Radu geteilt hatte, als er Lilys Körper kontrollierte? Oder über die Sache in Aldwyns Villa? Es hatte Adrian fast zerrissen, als er gemerkt hatte, dass Radu seine Berührung für wenige Sekunden gespürt und seinen Kuss erwidert hatte. Für einen kurzen Moment war alles perfekt gewesen.

„Deswegen sind wir nicht hier, Adrian“, sagte Radu. „Lily und ich haben bereits sehr ausführlich darüber diskutiert, wie du vielleicht noch weißt. Immerhin warst du anwesend, als sie uns andere über Rose und die Hintergründe unterrichtet hat. Damian hat das Ganze sogar bestätigt …“
„Entschuldige.“
„Ich wollte eher wissen, wie es dir damals in Aldwyns Villa gelungen ist …“
„Ich weiß es nicht“, unterbrach Adrian ihn. „Ich weiß nur, dass ich dich unter allen Umständen aus Nazars Fängen befreien wollte.“
„Du warst kurzzeitig sichtbar, Adrian.“

Als er die warmen Lippen des Vampirs auf seinen spürte, erwiderte Adrian den sanften Kuss sofort. Mit einem Seufzen öffnete er seine Lippen und hieß die tastende Zunge willkommen, genoss die Wärme, die sich einer Explosion gleich in seinen Körper ausbreitete und die so berauschend war wie eine Droge. Binnen weniger Augenblicke wurde Radu fordernder, schob Adrian gegen die Haustür und drängte sich zwischen seine Beine. Adrian hatte Mühe, Radus plötzlich aufflammender Leidenschaft etwas entgegen zu setzen und die Kontrolle über sich und die Situation zu behalten. Zu gerne hätte er sich in Radus Berührungen verloren und für wenige Stunden alle Sorgen hinter sich gelassen. Doch das durfte er nicht … Lily vertraute ihm.

Ich hoffe, die kurzen Auszüge machen euch neugierig, insbesondere wenn ihr die anderen Bücher gelesen habt. Und keine Sorge – “Grenzenlose Liebe” ist nicht nur im Taschenbuch von “Fuchsgeister” entschieden, sondern auch in der Gesamtausgabe und des Kurzgeschichtensammelbandes.

Kommen wir zum Gewinnspiel, denn auch hier könnt ihr ein Los fürs Gewinnspiel sichern. Versucht also euer Glück und schaut auch bei den anderen Bloggern vorbei – bis zum 07.08.2018 könnt ihr noch in die Lostöpfe hüpfen und die jeweiligen Tagesfragen beantworten. Am 08.08.2018 gebe ich die Gewinner bei mir auf dem Blog bekannt.

Hier meine Frage: Wie steht ihr dazu, dass es in einem Urban Fantasy queere (schwul, lesbisch, transgender, etc.) Charaktere gibt – Adrian und Radu sind ja ein schwules Pärchen. Hab ihr damit ein Problem, oder findet ihr das in Ordnung?

Hier der vollständige Tourplan:
30.07. – Buchvorstellung “Fuchsgeister” – Bücherteufel
31.07. – Charaktervorstellung – Jane’s Kleine Ecke
01.08. – Autorenvorstellung – Fleurs Bücherwelt
02.08. – Sidhe und Feenwesen – Letannas Bücherblog
03.08. – Gewinnspielbeitrag (Überraschung) – hier
Bewerbung für die Gewinnpakete bis einschließlich 07.08. möglich
08.08 Gewinnerbekanntgabe

Gewinne:

 

Platz 1: 1x Printbuch “Fuchsgeister + 1 eBook “Nachtschatten – Gesamtausgabe” + Gimmicks
Platz 2: 1 eBook “Nachtschatten – Gesamtausgabe” + Gimmicks
Platz 3: 1 eBook “Fuchsgeister” + Gimmicks

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 07.08.2018 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.
Der/Die Gewinner erklären sich damit einverstanden, dass seine Email Adresse bzw. Anschrift an den weitergeleitet wird, damit dieser die Gewinne versenden kann.
Die angegebenen Daten werden nur zur Übermittlung der Daten gespeichert. Danach werden alle Kontaktdaten gelöscht.

Die Gewinne werden erst nach dem 10.08.2018 versendet.

Ich wünsche euch viel Glück und bin gespannt auf eure Antworten.

Viele Grüße,
Juliane

[VERÖFFENTLICHUNG] Nachtschatten – Gesamtausgabe und Kurzgeschichten

Hallo ihr Lieben,

nach einigen kleineren Problemen bei Amazon (da war am Wochenende wohl ein Bug im System) ist endlich auch “Nachtschatten” – Kurzgeschichten Band erschienen. Leser der regulären eBooks haben somit erstmals die Möglichkeit, die Kurzgeschichten der Reihe zu lesen, die bisher nur in den Printbüchern enthalten waren. Ich freue mich sehr, dass das endlich geklappt hat. Taschenbuchfans müssen sich noch ein wenig gedulden – die Printausgabe von “Fuchsgeister” ist in der Endbearbeitung und wird hoffentlich im Sommer erscheinen. Sie wird ca. 220 Seiten stark sein und schätzungsweise 9,90€ kosten – wie immer gebe ich aber noch Bescheid, wenn es soweit ist.

Hier aber erstmal die Infos zu “Nachtschatten – Kurzgeschichten”:

Genre: Urban Fantasy / Romance / Kurzgeschichten
Umfang: 130 Seiten
Zielgruppe: ab 14/16 Jahren
Preis: 1,99 Euro
Erscheinungstermin: 04.05.2018
Verlag: Selfpublishing (eBook)

Bestellen: Amazon

Klappentext:
Für alle Fans der “Nachtschatten”-Reihe gibt es endlich sämtliche Bonusgeschichten der Taschenbücher, sowie die finale Kurzgeschichte über Adrian und Radu in einem eBook-Sammelband. Folgende Geschichten sind enthalten:

Blonder Engel (Kurzgeschichte – die Originalgeschichte des Reihe aus Sicht des Vampirs Logan)
Neue Wege (Kurzgeschichte über die Vergangenheit der Werwölfin Hannah)
Damians Geständnis (Kurzgeschichte über Lilys Mentor und Paten Damian)
Grenzenlose Liebe (die finale Kurzgeschichte über Adrian und Radu)


Auch der angekündigte Sammelband ist inzwischen erschienen – seit dem 04.05. können sich Neueinsteiger das Gesamtpaket für 7,99€ (statt 12,95€ im Einzelkauf) sichern. Ebenso kann man die Gesamtausgabe im Rahmen von Kindle Unlimited ausleihen und lesen, für alle, die ihr Bücher lieber auf diesem Weg verschlingen. Alle epub-Leser bitte ich um ein wenig Geduld – die eBooks werden in absehbarer Zeit aus dem KU-Programm genommen und auf anderen Plattformen zur Verfügung gestellt – bis dahin bitte ich um Geduld oder empfehle die Taschenbücher, die natürlich überall erhältlich sind.

Genre: Urban Fantasy / Romance
Umfang: 1.200 Seiten (eBook)
Preis: 7,99 Euro (eBook)
Erscheinungstermin: 04.05.2018
Verlag: Selfpublishing (eBook)
Bestellen: Amazon

Klappentext:
Jedes Wesen, gleich ob Mensch, Vampir, Sidhe oder Werwesen, besitzt einen Schutzengel.

Mit Bestehen der Prüfung zur Jägerin glaubt Lily, endlich das Rätsel ihrer ungeklärten Herkunft lösen zu können. Doch stattdessen wird sie plötzlich von rachsüchtigen Vampiren und größenwahnsinnigen Magiern gejagt, steht einem schier übermächtigen Gegner gegenüber und muss quer durch Europa flüchten. Selbst ihrem Schutzengel Adrian kann sie nicht mehr uneingeschränkt vertrauen, denn er hüllt sich bezüglich ihrer Vergangenheit in Schweigen.

Als sich der mysteriöse Magier Silas auf ihre Seite schlägt und ihre Freunde in die perfiden Intrigen des Orden Tenebrae verwickelt werden, kommt Lily der schrecklichen Wahrheit näher. Das grausame Komplott des Ordensmeisters Rasmus gegen alle Wesen der Schatten hängt eng mit Lilys Vergangenheit zusammen – und nicht zuletzt mit Adrian. Kann sie sich beim letzten Kampf noch auf ihn und ihre Freunde verlassen? Und auf Silas, der für sie schon längst mehr ist als ein Verbündeter?

**Die 1400 Seiten starke Gesamtausgabe der Urban Fantasy-Reihe „Nachtschatten“ enthält folgende Romane und Geschichten**
Nachtschatten – Unantastbar
Nachtschatten – Ungebrochen
Nachtschatten – Unbezwingbar
Nachtschatten – Fuchsgeister (Spin-Off – Kurzroman über Feenwesen mit japanischem Setting)
Blonder Engel (Kurzgeschichte – die Originalgeschichte des Reihe)
Neue Wege (Kurzgeschichte über die Vergangenheit der Werwölfin Hannah)
Damians Geständnis (Kurzgeschichte über Lilys Mentor und Paten Damian)
Grenzenlose Liebe (die finale Kurzgeschichte über Adrian und Radu)


Damit wünsche ich euch nun viel Spaß mit meinen Schutzengeln und bin gespannt, wie ihr die Kurzgeschichten (insbesondere die von Radu und Adrian) findet und was Neueinsteiger zum Sammelband sagen.

Sonnige Grüße aus Wiesbaden,
Juliane

 

[ANKÜNDIGUNG] Nachtschatten Kurzgeschichten

Hallo ihr Lieben,

Was wäre “Nachtschatten” ohne die Leser der ersten Stunde? Richtig – nicht das, was es heute ist. Daher ist es logisch, dass auch sie in den Genuss der Kurzgeschichten der Nachtschatten-Reihe kommen. Am kommenden Wochenende wird es also sämtliche Kurzgeschichten über Lily, Adrian und Co als Sammelband im eBook Format geben. Darin sind alle Geschichten enthalten, die es bisher nur in den Taschenbüchern gab:

Blonder Engel (Kurzgeschichte – die Originalgeschichte des Reihe)
Neue Wege (Kurzgeschichte über die Vergangenheit der Werwölfin Hannah)
Damians Geständnis (Kurzgeschichte über Lilys Mentor und Paten Damian)
Grenzenlose Liebe (die finale Kurzgeschichte über Adrian und Radu)

Das eBook wird es für 1,99€ bei Amazon geben – dieses mal ohne Vorstellung. Ich gebe Bescheid, sobald der Sammelband verfügbar ist. In diesem Zusammenhang wird das kostenfreie eBook zu “Blonder Engel” auch offline gehen. Wer es sich also noch sichern will, sollte sich beeilen.

Danke an “Casandra Krammer • Buch Cover Design” für das tolle Cover und die schnelle Unterstützung. Ich hoffe das Cover gefällt euch und ihr seid gespannt auf die finale Kurzgeschichte über Adrian und Radu.

Viele Grüße,

Juliane

Nachtschatten – letzte Kurzgeschichte

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich das letzte Mal das Wörtchen “Ende” unter eine “Nachtschatten”-Geschichte gesetzt: die Rohversion der Kurzgeschichte von Adrian und Radu steht (im Gegensatz zu einem Titel. Der fehlt mir immer noch) – damit habe ich endlich das Gespräch der beiden niederschreiben können, für das in “Unbezwingbar” kein Platz mehr war und auf das einige von euch gewartet haben. Damit sind nun auch die letzten offenen Punkte geklärt und ich kann mich mit gutem Gewissen von meinen Schutzengeln verabschieden, was ein seltsames Gefühl ist. Über fünf Jahre haben mich Lily & Co begleitet, nun heißt es Abschied nehmen – was ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge tue. Es war toll, die Figuren zu begleiten, ihnen Leben einzuhauchen und ihre Geschichte zu erzählen. “Nachtschatten” wird für mich etwas besonderes bleiben, da es meine erste, wirklich abgeschlossene Reihe ist.

Für euch wird es die Geschichte im Mai/Juni geben, wenn die Gesamtausgabe ansteht und die Kurzgeschichtensammlung (beide eBook-Ausgaben erscheinen zeitgleich). Für Fans von Printbüchern wird es die Geschichte zusammen mit “Fuchsgeister” in einem Sonderband beim Machandel Verlag geben.

Wer weiß – vielleicht kehre ich irgendwann in die Welt von “Nachtschatten” zurück – man soll ja niemals nie sagen. In absehbarer Zeit werde ich mich jedoch auf andere Projekte konzentrieren.

Ich bin gespannt auf eure Kommentare, wenn es soweit ist. Schaut auf jeden Fall vorbei – ich werde bald mehr zu den letzten Veröffentlichungen rund um “Nachtschatten” bekannt geben.

Viele Grüße,
Juliane

[NEUIGKEITEN] Nachtschatten

Hallo ihr Lieben,

es gibt ein paar “Neuigkeiten” zur “Nachtschatten”-Reihe, die den ein oder anderen sicherlich interessieren. Die Trilogie ist zwar abgeschlossen, doch ich plane noch ein paar letzte Veröffentlichungen und eine allerletzte (Kurz)Geschichte, um wirklich alle offenen Punkte zu klären. Da sich viele gefragt haben, was denn nun aus Adrian und Radu wird und ich im Buch bereits im Nachwort angekündigt habe, dass da noch etwas kommt, könnt ihr euch im Sommer auf eine (vorerst) letzte Geschichte aus dem “Nachtschatten”-Universum freuen. In dieser wird endlich das klärende Gespräch zwischen Adrian und Radu stattfinden – aktuell schreibe ich an der Geschichte. Wie lang sie wird, kann ich nicht abschätzen, das überlasse ich ganz allein den beiden Hübschen 😉

Diese Geschichte wird in dreifacher Form erscheinen – ich denke damit werde ich alle Leser zufrieden stellen, denn ich habe folgende Veröffentlichungen geplant:

  • “Nachtschatten” Gesamtausgabe mit allen Romanen, Kurzromanen und Kurzgeschichten als eBook mit neuem Cover (für Neueinsteiger)
  • “Nachtschatten” Kurzgeschichtensammlung mit allen Bonusgeschichten, die bisher nur in den Taschenbüchern erschienen sind
  • “Nachtschatten: Fuchsgeister” inklusive Adrians und Radus Geschichte als Taschenbuch im Machandel Verlag

Damit sind sowohl die eBook-Leser, als auch die Printbuchfans in der Lage, sämtliche Geschichten der Reihe zu lesen 🙂
Ich hoffe sehr, dass euch dieser Plan zusagt – als Veröffentlichungstermin peile ich Mai/Juni an, dann wird die Reihe erstmal als eBook und Printbuch komplett vorliegen. Ob es irgendwann mehr gibt, kann ich noch nicht sagen, man soll je bekanntlich niemals nie sagen. Ehrlich gesagt spukt mir eine weitere Geschichte im “Nachtschatten”-Universum durch den Kopf; diese würde sich aber um Charaktere drehen, die bisher nur am Rande aufgetreten sind. Da ich ja neugierig bin – von wem würdet ihr gerne mehr lesen? Welche Figuren aus “Nachtschatten” brauchen eurer Meinung nach ihr eigenes Abenteuer?

Bin gespannt auf eure Antworten,

Juliane

Neuigkeiten und Ankündigungen

Hallo ihr Lieben,

mein letzter Eintrag ist eine gefühlte Ewigkeit her – euch alles erst einmal ein gutes neues Jahr. Jetzt ist es an der Zeit, euch auf den neusten Stand zu bringen. Es gibt sowohl Positives, als auch Negatives zu berichten, je nachdem, wie ihr es auslegen wollt. Alle die auf das Finale von “Nachtschatten” warten, das im Frühjahr erscheinen sollte, muss ich weiterhin um Geduld bitte. Es wird noch ein wenig dauern, bis “Unbezwingbar”erscheint, da ich noch am Schreiben des letzten Bandes bin. Dafür wird im Februar unter dem Titel “Fuchsgeister” ein Spin-Off über Cionaodh erscheinen. Da der Sidhe in der regulären Reihe fast ein wenig zu kurz kommt, habe ich ihm und seiner großen Liebe einen Kurzroman gewidmet, der vor den Ereignissen von “Nachtschatten” spielt. Wer also neugierig ist, was ihn vor Lilys Abenteuern so umgetrieben hat, sollte sich “Fuchsgeister” nicht entgehen lassen.

Desweiteren sollten sich ePub-Leser, die “Nachtschatten” 1 und 2 auf ihrem Wunschzettel haben, beeilen – ich habe beide Romane über Tolino storniert, um die Romane demnächst bei Amazon KU im Verleihprogramm anbieten zu können. In den nächsten Tagen werden die Bücher daher aus dem Angebot bei Thalia, Weltbild und Buch.de verschwinden. Sprich ihr solltet euch beeilen, wenn ihr euch das Buch sichern wollt.
Wer auf Kindle Unlimited gewartet hat, kann sich freuen – demnächst gibt es “Nachtschatten” 1 und 2 zum Ausleihen bei Amazon.

Zudem habe ich eine Kurzgeschichte für eine Benefizanthologie geschrieben, die von meiner Autorenkollegin Swantje Berndt herausgegeben wird. Wann die Antho erscheinen wird, steht leider noch nicht fest, aber ich bin mir sicher, dass es nicht allzu lange dauern wird. Meine Kurzgeschichte trägt den Titel “Lichtblick” und unterscheidet sich doch ziemlich von meinen üblichen Geschichten. Die Einnahmen der Anthologie kommen übrigens dem Straßenkinder e.V. zugute – sobald es näheres zu berichten gibt, erfahrt ihr es hier.

In den kommenden Wochen kann ich euch hoffentlich das Cover zu “Fuchsgeister” präsentieren – der Kurzroman erscheint zunächst ausschließlich als eBook, alle die auf eine Printversion warten, müssen sich bis zur Taschenbuch-Veröffentlichung Von “Unbezwingbar” gedulden – da wird die Geschichte als Bonus enthalten sein 🙂

Beste Grüße und alles Liebe,
Juliane

[ANKÜNDIGUNG] Like a Dream Anthologie vorbestellbar

Hallo ihr Lieben,

Es ist soweit – das eBook zur Benefizanthologie “Like a Dream” ist auf Amazon vorbestellbar <3

like-a-dream-benefizanthologie-ebook-01-ckDie Anthologie erscheint am 22.10.2016 – an diesem Tag wird ab 16 Uhr auch die “Gay Book Fair” in Frankfurt ( im Restaurant Schnitzel Paul (Oeserstraße 220, 65933 Frankfurt)) stattfinden, wo ihr Tanja und mich ebenfalls mit einem Stand antreffen werdet. Wir werden das schwullesbische Lesefestival “QUEER gelesen” vorstellen (ein weiteres persönliches Projekt von mir) und haben die ersten gedruckten Ausgaben der Anthologie “Like a Dream” im Gepäck. Ab 17 Uhr werde ich euch die Anthologie im Rahmen einer Lesung vorstellen – zusammen mit Tanja werden wir euch unsere Projekte präsentieren und einen kurzen Einblick in unsere Romane und Kurzgeschichten verschaffen – wir freuen uns auf euch 🙂

Merkt euch den Termin, denn an diesem Tag werden viele der teilnehmenden Autoren vor Ort sein, sprich sie können euer druckfrisches Exemplar natürlich auch signieren lassen. Folgende Autoren werden auf der Gay Book Fair sein:

  • Chris P. Rolls
  • Bianca Nias
  • Elisa Schwarz
  • Jobst Mahrenholz
  • Tanja Meurer
  • Jannis Plastargias
  • Anna Maske
  • Savannah Lichtenwald
  • Alexa Lor
  • Juliane Seidel

Wir freuen uns auf euch❤

Wer einen Blick in die Anthologie riskieren und die wundervollen Geschichten einmal anlesen will, findet auf Like a Dream Leseproben im PDF, mobi und epub Format zum Download.

Bis dahin – viel Spaß beim Vorbestellen – denkt daran, alle Einnahmen kommen der “Bar jeder Sicht” zugute.

Liebe Grüße,
Juliane