[NEWS] Schreibwettbewerb #stayhomeandwrite (Piper Digital)

Hallo ihr Lieben,

dieses Jahr bin ich bei Wettbewerben aktiver als jemals zuvor, denn nachdem ich mit meiner Kurzgeschichte “Ein neuer Freund” bei der “Urban Fantasy” Ausschreibung des Ach je Verlags teilgenommen habe (inzwischen läuft da die Auswertung – ich bin gespannt, ob es die Geschichte in die Anthologie schafft), habe ich mich entschieden, auch beim Schreibwettbewerb #stayhomeandwrite von Piper Digital mitzumachen. Ich habe lange mit mir gerungen, welches Projekt ich einreichen soll und hatte intensiv an meinen Zwillingsmagiern gearbeitet, nur um im letzten Moment umzuschwenken und es doch mit meinem Jugendbuch-Roadtrip “Was bleibt ist ein Versprechen” zu versuchen. Der Plot von “Zwillingsmagie” ist einfach noch nicht ausgereift genug – meine liebe Frau Tanja hat zu Recht eine Menge Fehler und Logiklücken bemängelt und mich auf Dinge hingewiesen, die meinen ganzen Plot ad absurdum geführt haben. Letztendlich fehlte mir dann die Zeit, den Plot auf solide Beine zu stellen, weswegen ich auf das Projekt zurückgegriffen habe, das mir persönlich sehr viel bedeutet und in das ich sehr viel Zeit stecken werde, wenn ich es fortführe – “Was bleibt ist ein Versprechen”.

Als Samuels Großonkel stirbt und dem jungen Mann nicht nur seine Tagebücher hinterlässt, sondern ihn auch um einen sehr persönlichen Gefallen bittet, bricht Samuel nach Amerika auf, um die Person zu finden, mit der sein Großonkel zur Zeit des dritten Reiches eng befreundet war. Doch Samuels Trip entführt ihn nicht nur in die Vergangenheit seines Großonkels, sondern wird mehr und mehr zu einer Reise, um sich selbst zu finden und zu akzeptieren …

Ich bin gespannt, wie weit ich mit dem Projekt komme – es passt zumindest zu den Anforderungen des Wettbewerbs, speziell zu den Stoffen, die explizit gesucht werden. Am 09.06.2020 wird die Shortlist bekanntgegeben, dann wird sich zeigen, wer in die engere Auswahl gekommen ist. Bis dahin hab ich zumindest den kleinen Ausschnitt für euch, mit dem ich mich beworben habe 🙂

Meine letzten Zweifel verstummten. Spätestens jetzt war ich fest entschlossen, in den nächsten Flieger zu steigen und nach Samuel Löwenstein zu suchen. Alles andere stand nicht zur Debatte. Heinz baute darauf, dass ich seine letzte Bitte erfüllte! Und ich hatte nicht vor, ihn zu enttäuschen!

Mein Blick wanderte zu einem weiteren Absatz, geschrieben in einer anderen Farbe und mit kaum lesbarer Handschrift.

PS: Ich lege noch einen Brief an meinen getreuen Emil bei. Gib ihn Samuel. Er weiß, was ich damit sagen will.

Diese Worte … Heinz musste sie geschrieben haben, kurz bevor er … Ich schluckte und umklammerte das Kästchen fester. Ein Schleier trübte meinen Blick, als ich die Briefe zurücklegte und den Deckel des Kästchens schloss, in dem Heinz den Rattendrachen, die Träume der Menschen und seinen größten Schatz aufbewahrt hatte: ein altes Kinderbuch. Was auch immer all das bedeutete – ich würde es herausfinden. Ich würde nach Amerika reisen und Samuel Löwensteins Buch zurückbringen.

Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Viele Grüße und einen schönen Sonntag,
Juliane

[NEWS] Schreibprojekte, Onlineshop, Literaturagentur “Ungebunden”, Messen

Hallo in die Runde,

in den letzten Wochen habe ich (wie immer) meinen Blog sträflich vernachlässigt, dabei geht es bei mir aktuell hoch her. Daher wird es Zeit, zumindest einen groben Überblick über die wichtigsten Ereignisse zu geben 🙂

Schreibprojekte:
Nach dem Schreiben der Kurzgeschichte “Zwillingslicht” sind meine beiden Magier Nazar und Kiama wieder in meinen Fokus gerückt, sprich ich arbeite aktuell verstärkt an dem Roman “Zwillingsmagie”, in dem die gesamte Geschichte der beiden erzählt werden soll. Aktuell stehe ich noch ganz am Anfang, da ich ein wenig probieren musste, wo ich ansetze und wie ich den Roman aufbaue. Ich werde auf jeden Fall einen Teil der bisher erschienenen Kurzgeschichten mit einbauen, wobei diese nicht 1:1 im Roman auftauchen werden. Zudem wird auch Kiama eine Stimme bekommen, da ich die Geschichte nicht nur aus Nazars Sicht erzählen will.

Zudem habe ich mich entschieden bei der “Urban Fantasy” Ausschreibung des Ach je Verlags teilzunehmen – Fans der “Nachtschatten”-Reihe können sich freuen – ich habe mich entschieden die Kurzgeschichte im “Nachtschatten”-Universum anzusiedeln und den Nebenfiguren Ravin und Henri einen kurzen Auftritt zu geben. Über die beiden wollte ich schon immer mal mehr schreiben (in den Romanen hatte ich leider keine Möglichkeit). Aktuell ist sie bei einer Betaleserin – ich bin gespannt, ob sie es in die Anthologie schafft.

Literaturagentur “Ungebunden”:
Vor einer Weile habe ich vom Projekt “Ungebunden” der Uni Bochum gehört und war fasziniert und neugierig – hierbei “wird die Arbeit einer Literaturagentur in einem über zwei Semester angelegten, studentisch geleiteten Seminar praktisch erfahrbar gemacht“. Nach einigem Zögern habe ich mich mit meinem Herzprojekt “Assjah” beworben, denn das Buch ist für nahezu alle Literaturagenturen uninteressant, weil es bereits bei einem Verlag erschienen ist.

Zu meiner großen Überraschung und Freude kam heute die Zusage – “Assjah” wurde für das Projekt angenommen und ich habe heute einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Nun wird es spannend – ich bin schon sehr gespannt, was mich die kommenden Wochen und Monate erwartet und wie die Zusammenarbeit laufen wird.

Onlineshop
Ihr habt es vielleicht schon mitbekommen, aber seit Ostern ist ein Onlineshop auf der Homepage verfügbar. Ab sofort könnt ihr also direkt bei mir Bücher und Anthologien von meiner Frau Tanja und/oder mir bestellen – natürlich bezeichnet, signiert und teils mit exklusiven Gimmicks bestückt, die es normalerweise nur auf Messen gibt. Schaut euch um und ordert die neusten Bücher von FantastiQueer direkt bei uns. Wir freuen uns auf euer Bestellungen 🙂

Messen/Cons
Ihr habt es mitbekommen – bis einschließlich 31.08.2020 sind sämtliche Großveranstaltungen untersagt. Für uns bedeutet das, dass sämtliche Messen ausfallen, die wir 2020 geplant hatten (mit Ausnahme der Veranstaltungen im Herbst, wobei auch das noch unsicher ist). Stand heute sind wir dieses Jahr auf keiner Messe anzutreffen. Wir sind sehr traurig, dass wir dieses Jahr so gar keine Messeauftritte haben, aber Sicherheit geht vor. Damit ihr trotzdem die Möglichkeit habt, unsere Bücher zu erwerben, haben wir den Onlineshop für euch eingerichtet – wir hoffen, dass das ein wenig entschädigt und freuen uns auf 2021, dann hoffentlich ohne Corona.

Bis dahin bleibt gesund und haltet die Ohren steif.

Alles Liebe,
Juliane

[KURZGESCHICHTE] Zwillingslicht

Nur ein Funke … ein winziger Lichtstrahl – war das denn wirklich schon zu viel für ihn? Brachte er nicht einmal einen simplen Lichtzauber zustande?

Enttäuscht und voller Verbitterung ließ Nazar die Hand sinken. Er schaffte es einfach nicht! Er versagte bei einem der leichtesten Zauber, den es gab. Kein Wunder, dass er nicht einmal den ersten Zaubergrad erreicht hatte und mit Anlauf durch die Prüfung gefallen war, weil er daran scheiterte, eine kleine Kugel aus Licht heraufzubeschwören. Dabei war nicht einmal die Formel das Problem – bei den meisten Zaubern genügte ihm ein Blick auf die Zauberformeln und er hatte sie verinnerlicht, ganz gleich wie kompliziert sie waren. Nur wieviel Sinn hatte es, sich die Worte eines banalen Zaubers mit Leichtigkeit zu merken, wenn er die Magielinien der Welt nicht erreichte? Sie blieben ihm verschlossen, als stünde er vor dem Eingangstor einer riesigen Mauer und hatte keinen passenden Schlüssel zur Hand.

Wobei er diesen inzwischen gefunden hatte – Kiama war sein Zugang zu den Magielinien. Seitdem sie eine leidenschaftliche Nacht im Zeichen des Zwillingsmondes verbracht hatten, waren sie miteinander verbunden. Der Zwillingsmond selbst hatte sie zusammengeschweißt und sein Zeichen in ihre Handflächen gebrannt. Seitdem konnten sie gemeinsam zaubern – Kiama, der zwar Zugang zur Magie hatte, diese jedoch nicht kontrollieren konnte und er, der wusste, wie man die Macht mit Worten bändigte.

Im Grunde eine gute Grundlage, zumal seine Meisterin Shamalla Kiama als zweiten Schüler bei sich aufgenommen hatte. Allerdings harmonierten sie menschlich nicht immer miteinander. So sehr sie beim Zaubern aufeinander angewiesen waren, so leicht gerieten sie miteinander in Streit.

Und meistens war es seine Schuld … gerade in den letzten Wochen … Anstatt sich eine gemeinsame Basis zu erarbeiten – sowohl auf emotionaler Ebene, als auch für die gemeinsame Arbeit – stieß er Kiama von sich.

Nazar ließ sich ins Gras fallen und breitete die Arme aus. Warum gelang es ihm nicht, seine Eifersucht im Zaum zu halten? Warum musste er Kiama immer wieder vor den Kopf stoßen, wenn dieser freudestrahlend von seinen Fortschritten berichtete, die er im Einzelunterricht mit Shamalla erzielte. Ihre Meisterin investierte viel Zeit, um Kiamas wilde Magie unter Kontrolle zu bringen, ihn anzuleiten, sich die ungezügelte Macht mit Hilfe von Zaubersprüchen zunutze zu machen. Während sein Mitschüler nach und nach Wege entdeckte, seine Macht zu beherrschen und sogar erste Zauber intonierte, blieb Nazar nichts. Er würde die Magielinien nicht erreichen, ganz gleich wieviel Zeit er investierte. Er war wie ein Buch voller Zaubersprüche, das niemand lesen wollte. Shamalla wusste das, ebenso wie Kiama. Wahrscheinlich war dem gesamten Magierrat diese Tatsache bewusst.

Was wurde aus ihm, wenn Kiama irgendwann in der Lage war, die Magie zu kontrollieren? Was, wenn er Nazar irgendwann nicht mehr zum Zaubern brauchte – Zwillingsmond hin oder her? Warum gab es für ihn keine Möglichkeit, seine Schwäche zu überwinden; einen Weg, um die Magielinien zu erreichen und ebenfalls ohne Kiama zu zaubern?

Vielleicht sollte er in seine Heimat zurückkehren – in das kleine Dorf am Fuße des Schattengebirges. Es würde zwar wie eine Flucht wirken, doch was blieb ihm noch. Er würde nicht ewig in der Magierstadt Almaz bleiben können, wenn er nicht einmal die erste Zauberstufe erreichte …

„Nazar?“ Eine wohlbekannte Stimme riss ihn aus den Gedanken. Er wandte den Blick zur Seite und sah zu Kiama auf, der sich neben ihn setzte. Nazar wusste nicht, wie lange der Südländer ihn beobachtet hatte … vielleicht hatte er seinen letzten erfolglosen Versuch zu zaubern, sogar beobachtet. Wut sammelte sich in ihm.

„Und? Hast du den Luftzauber geschafft, den Shamalla dir beim Frühstück beschrieben hat?“, fragte Nazar und klang frustrierter als er wollte. Ein Teil von ihm wusste, dass Kiama keine Schuld traf, er ihm Unrecht tat, doch er konnte Zorn und Enttäuschung nicht aus seiner Stimme verbannen.

„Ich weiß, dass du verstimmt bist“, antwortete Kiama, ohne auf Nazars Frage einzugehen. „Ich kann dich sogar verstehen, aber …“

Mit einem Schnauben wandte Nazar sich ab und schloss die Augen. Die Wut loderte heiß in ihm. Worte drängten seinen Hals hinauf, die er nicht sagen wollte, also schwieg er verbissen.

„Es ist nicht meine Schuld, weißt du. Wenn ich könnte …“

„Kannst du aber nicht“, fuhr Nazar dazwischen. Mit einem Ruck richtete er sich auf und konzentrierte sich auf den Lichtzauber, der ihm seit Stunden nicht gelingen wollte. Schweiß sammelte sich auf seiner Stirn, während er mit aller Macht einen Lichtfunken heraufbeschwören wollte. Für einen winzigen Moment glomm tatsächlich ein schwacher Funken über seiner ausgestreckten Hand aus, doch er verschwand sofort wieder. Lediglich eine feine Rauchschwade blieb zurück, die sich im Licht der untergehenden Sonne auflöste. „Siehst du? Ich schaffe nicht einmal den elementarsten Zauber, ganz gleich, wie sehr ich mich bemühe.“

Kiama sah ihn ausdruckslos an. Seine dunklen Augen wirkten wie schwarze Perlen in dem schmalen, ebenmäßigen Gesicht. In Nazar stritt sich der Wunsch, den Magier von sich zu stoßen, mit dem Wunsch, ihn an sich zu ziehen und zu küssen. Das war das zweite Problem, das er hatte, wenn er in Kiamas Nähe war. Diese Unausgeglichenheit, die ihn schier in den Wahnsinn trieb.

„Während du mit Shamalla Fortschritte machst, vielleicht sogar irgendwann deine wilde Magie beherrschen wirst, bleibt mir nichts … keine Möglichkeit, irgendwie aufzuholen oder es aus eigener Kraft zu schaffen. Wer weiß, in naher Zukunft wirst du vielleicht sogar ohne mich auskommen und brauchst mich nicht mehr …“, sprudelte es aus Nazar heraus. Dabei hatte er all das für sich behalten wollen. Stattdessen breitete er seine Ängste und Sorgen vor Kiama aus.

„Denkst du das wirklich?“ Eine steile Falte bildete sich zwischen Kiamas Augenbrauen. Sein Mund war zu einem schmalen Strich zusammengepresst. „Du glaubst, ich werfe all das weg, was zwischen uns entstanden ist?“

Nazar wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. In seinem Kopf stritt sein Stolz mit seinem Herzen, hinterließen ein einziges Gefühlschaos. Was sollte er darauf antworten? Hatte er Kiama falsch eingeschätzt? War er auf dem Holzweg, was Kiamas Unterricht betraf? Sein Stolz gewann schließlich die Oberhand, verbot ihm schon jetzt einzulenken. „Du meinst der Pakt, den der Zwillingsmond zwischen uns gesegnet hat?“

„Du bist ein Idiot, Nazar“, fauchte Kiama und schüttelte den Kopf. Der Südländer machte Anstalten aufzustehen, überlegte es sich jedoch anders und rückte näher an Nazar heran. Warmer Atem schlug ihm entgegen, als Kiama, dicht vor seinem Gesicht, fortfuhr: „Denkst du wirklich, ich bin nur deswegen hier, weil mich der Zauber eines Gottes an dich bindet, an den ich nicht einmal glaube? In meiner Heimat verehren wir die mächtigen Feuergötter der Vulkane, keine magischen Mondgötter.“

Nazar schluckte, als er den feurigen Blick des Mannes erwiderte, der seine Gefühlswelt durcheinanderbrachte. Schon seit sie sich zum ersten Mal in diesem Garten geliebt hatten; in der Nacht des Zwillingsmondes, in der alles begonnen hatte. Es waren diese Augen gewesen, die ihn gefesselt hatten, diese feurigen Blicke, die ihn gefangen nahmen und Hitze und Erregung mit sich brachten.

„Als uns dieser Traummagier angegriffen, dich in einem Albtraum gefangen gehalten hat, habe ich alles unternommen, um dich aus seinen Fängen zu befreien. Es war mir egal, wie gefährlich es war, in deine Träume einzutauchen. Ich hätte mich in ihnen verlieren können … Glaubst du wirklich, ich hätte das auf mich genommen, wenn …“ Er brach ab. Zum ersten Mal wirkte er angreifbar und verletzlich. „… wenn du mir nichts bedeuten würdest?“

Nazar versuchte den Kloß in seinem Hals hinunterzuschlucken, doch er schnürte ihm die Kehle zu. Das schlechte Gewissen sammelte sich in seinem Magen und verdrängte die schwelende Wut endgültig. Die Eifersucht und Angst hatten ihn blind gemacht, für das, was wirklich in Kiama vor sich ging … was der Südländer wirklich für ihn empfand. Und er für ihn … „Ich …“

„Und weißt du was?“ Kiama ließ ihn nicht zu Wort kommen. Er hob die Hand, murmelte etwas linkisch die Worte des Lichtzaubers, die Nazar in den letzten Stunden so oft intoniert hatte, dass er jede Silbe inzwischen verabscheute. Ein gleißender Lichtball breitete sich über Kiamas Hand aus und blendete Nazar so sehr, dass er gepeinigt zurückwich. Tränen liefen ihm über die Wangen, während grelle, rote Flecken auf seinen geschlossenen Lidern tanzten. Er hatte das Gefühl, direkt in einen Blitz hineingesehen zu haben.

„Bist du verrückt?“, keuchte er entsetzt.

Das Licht verlosch, doch Nazar wagte es nicht, die Augen zu öffnen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis er die brennenden Lider hob und blinzelnd die letzten Lichtpunkte vertrieb. Nach und nach gewöhnten sich seine Augen wieder an die aufziehende Dunkelheit. Er sah zu Kiama, den er zunächst als verschwommene Silhouette sah, bis sich sein Blick schärfte und er das Gesicht des Südländers erkannte – die großen Augen, die hohen Wangenknochen und das markante Kinn.

„Das passiert, wenn ich den kleinen Lichtzauber wirke, den andere schon nach wenigen Tagen beherrschen“, murmelte Kiama mit einem Seufzen. „Sieht das für dich nach Kontrolle aus? Denkst du wirklich, damit könnte ich an den Prüfungen teilnehmen?“

Nazar schüttelte den Kopf. Leichter Druck machte sich in seinen Schläfen breit. Er wollte etwas sagen, doch ihm fehlten die Worte. Ausgerechnet ihm, dem es stets leichtgefallen war, mit Worten und Sätzen zu spielen.

„Bevor Shamalla mich aufgenommen und unterrichtet hat, hätte dieser simple Lichtzauber jedem in meiner Nähe erheblichen Schaden zugefügt. Du willst nicht wissen, was mit Meister Hakor passiert ist, als ich den Zauber zum ersten Mal anwandte. Wäre er nicht ein solch mächtiger Magier, das Licht hätte ihn bei lebendigem Leib verbrannt.“ Er senkte den Blick zu Boden, langes Haar fiel ihm vor die Augen. „Ich bin eine Gefahr für alle, wenn ich nicht lerne, einen Teil der Macht zu kontrollieren, auf die ich zugreifen kann.“

„Das … wusste ich nicht“, gestand Nazar.

„Nicht nur du hast Probleme mit dem Zaubern und Wirken von Magie. Und nur weil es mir nach so vielen Wochen endlich gelingt, die Macht der Magielinien ein wenig abzuschwächen, heißt das nicht …“

„… dass du es in absehbarer Zeit allein schaffst“, vollendete Nazar die leisen Worte des Mannes, den er in den letzten Tagen vollkommen falsch eingeschätzt hatte. Wahrscheinlich arbeitete Kiama deswegen so verbissen an sich, um Nazar nicht unnötig zu gefährden. Kiama hatte Recht – er war ein Idiot!

„Wahrscheinlich wird mir das nie gelingen …“, fügte Kiama nach einer Weile hinzu. „Ich schätze, zum Zaubern werde ich dich immer brauchen.“

Nazar nickte und streckte die Hand nach Kiama aus. Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als der junge Mann näherkam und die feste Umarmung zuließ. Nazar spürte den warmen Atem auf seiner Haut, als Kiama den Kopf auf seiner Brust ablegte.

„Es tut mir leid, Kiama“, murmelte Nazar und drückte Kiama einen Kuss auf die Stirn. „Ich weiß nicht … was in mich gefahren ist.“

„Ist schon in Ordnung. Ich verstehe dich – deinen Frust, deine Angst, irgendwann überflüssig zu sein; eines Tages, nicht mehr gebraucht zu werden. Dabei werde ich dich immer brauchen, Nazar. Solange du es zulässt, bleibe ich an deiner Seite.“ Kiama schob sich höher, reckte sich ihm entgegen und suchte seine Lippen.

Nazar kam ihm nur zu gerne entgegen und erwiderte den Kuss mit aller Leidenschaft, zu der er fähig war. Er genoss die warmen Lippen, den Duft von Honig und warmen Sommerabenden, der ihm in die Nase stieg und die wohlige Wärme, die Kiama verströmte. Seine Finger spielten mit Kiamas langen dunklen Haarsträhnen, vergruben sich in ihnen und zogen den Südländer näher zu sich. Als ihm ein heiseres Stöhnen über die Lippen kam und die Hitze in seinen Lenden beinah jeden klaren Gedanken vertrieb, zog er sich schwer atmend zurück.

„Warte …“

„Du weißt, wo wir uns befinden?“, fragte Kiama mit rauer Stimme und fuhr ihm spielerisch über die Oberschenkel. Ein Schauder rann über Nazars Rücken. Es kostete ihn all seine Vernunft, nicht auf Kiamas Spiel einzusteigen. Dabei hätte er nichts lieber getan, als sich den flinken Fingern hinzugeben und Kiama mit allen Sinnen zu genießen.

„Im Garten?“, murmelte er und griff nach Kiamas Hand, die sich gefährlich nah dem Zentrum seiner Erregung genähert hatte. Er verschränkte Kiamas Finger mit seinen und schüttelte den Kopf.

„Unter diesem Baum, haben wir uns zum ersten Mal …“ Kiama ließ den Satz offen und schenkte ihm ein schiefes Grinsen. Dann rückte er näher, schmiegte sich an Nazar, dem es mit jeder Sekunde schwerer fiel, nicht auf Kiamas Avancen einzusteigen.

„Ich weiß … damals waren wir allerdings allein. Shamalla war auf dem Magierkongress und wir hatten die Villa für uns.“ Er gab Kiama einen flüchtigen Kuss und schob den Südländer schließlich von sich. „Ich habe nicht vor, ihr direkt vor Augen zu führen, was wir miteinander teilen.“

Kiama atmete tief durch und nickte schließlich. Mit einem Seufzen brachte er Abstand zwischen sie. Obwohl die letzten Sonnenstrahlen schon längst hinter den Wipfeln der Bäume verschwunden waren, hatte Nazar den Eindruck, dass Kiamas Wangen glühten. „Du hast recht. Das wäre wirklich … ungebührlich.“ Er strich sich das Haar aus dem Gesicht und schenkte Nazar ein zweideutiges Grinsen. „Setzen wir das später in meinem Zimmer fort?“

„Warum nicht gleich?“, entgegnete Nazar so schnell, dass er peinlich berührt den Kopf senkte. Es war offensichtlich, wie sehr er sich danach sehnte, mit Kiama eins zu werden. Am liebsten wäre er sofort aufgesprungen und hätte sich mit Kiama zurückgezogen. Das letzte Mal war viel zu lange her …

Kiamas leises Lachen wehte über die Wiese, während er sich erhob und Nazar mit sich zog. „Du kannst ziemlich ungeduldig sein, weißt du das?“

Nazar antwortete nicht. Kiama wusste sowieso, was in ihm vor sich ging. Er packte die Hand des Südländers fester, spürte wie sich die Symbole auf ihren Handinnenflächen kribbelnd berührten.

„Was hältst du von ein wenig Licht? Inzwischen ist es ziemlich dunkel geworden. Dann finden wir schneller den Weg ins Haus.“ Kiama trat dicht an ihn heran und gab ihm einen Kuss in den Nacken.

Nazar genoss die sanfte Berührung, konzentrierte sich auf den Lichtzauber und murmelte die verhassten Worte. Über seiner ausgestreckten Hand bildete sich eine sanft schimmernde, leicht rotierende Kugel aus Licht. Sie erhellte die nähere Umgebung, tauchte ihn und Kiama in ein warmes, hoffnungsvolles Licht und schenkte Nazar ein fast vergessenes Glücksgefühl.

„Wunderschön …“, hauchte Kiama und stieß mit dem Finger gegen das leuchtende Gebilde.

Nazar nickte. „… und erschaffen von uns beiden.“

~ Ende ~

[NEWS] Neuer Banner

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es vielleicht schon mitbekommen habt, hat sowohl meine Homepage als auch meine Facebookseite einen neuen Autorenbanner. Gestaltet wurde er von der talentierten Grafikdesignerin Manu Ancutici, die bereits den Umschlag der “Like a (bad) Dream” Benefizanthologie gestaltet hat. Sie ist nicht nur unglaublich talentiert (wann man bedenkt, wie wenig Input ich für die Gestaltung des Banners liefern konnte und was sie letztendlich gezaubert hat), sie ist auch ungeheuer geduldig (ich hatte so viele Änderungswünsche …). Ich freue mich auf zukünftige Projekte mit ihr, denn ich werde auf jeden Fall wieder mit ihr zusammenarbeiten, wenn sich etwas ergibt.

Doch nicht nur sie zeigt sich für den neuen Banner verantwortlich – auch meine Frau Tanja Meurer hat bei der Gestaltung geholfen. Von ihr stammt der tolle, schwimmende Otter, der fortan mein kleines Maskottchen sein wird und irgendwann auch den Weg auf meine Visitenkarten finden wird. Wer mich kennt, weiß, dass mein Herz an den intelligenten Wassermardern hängt und sie in fast all meinen Büchern eine (mal kleine, mal größere) Rolle spielen.

Bezüglich meines neuen Romans “Herz aus Kristall” steuern wir allmählich die Zielgerade an. Das Skript befindet sich im Korrektorat, Nachwort, Widmung und Klappentext stehen ebenfalls fest. Zudem befinde ich mich in Gesprächen mit einem Verlag, der sich um die Taschenbuchveröffentlichung kümmern wird. Sobald da alles steht und die Verträge unterschrieben sind, werde ich hier natürlich über alles informieren. Behaltet die Seite und meine Social Media Accounts im Blick – in der Vorweihnachtszeit werde ich immer mehr zu meinem neuen Urban Fantasy Jugendbuch bekanntgeben 🙂

Viele Grüße,
Juliane

[NEWS] Herz aus Kristall

Hallo ihr Lieben,

die Titelabstimmung auf den gängigen Plattformen ist zu Ende (und der Gewinner ausgewählt und benachrichtigt) – der neue Titel für min neues Urban Fantasy Projekt “Geisterkinder” steht fest. “Herz aus Kristall” hat mit weitem Abstand die meisten Stimmen bekommen, deswegen wird “Geisterkinder” ab sofort diesen Titel tragen. Ich bin glücklich mit dem neuen Titel, passt er doch viel besser zur Geschichte. Was es mit dem Herzen auf sich hat, erfahrt ihr bald – das Buch befindet sich im zweiten Lektoratsdurchgang, der Klappentext ist ebenfalls fast fertig, ebenso das Nachwort und die zusätzlichen Dateien. Und natürlich steht auch bald das Cover an – ich bin gespannt, was Marie Graßhoff zaubert, die bereits das Cover der “Nachtschatten” Gesamtausgabe gezaubert hat. Sobald es steht, werde ich es hier enthüllen – ich freue mich schon sehr darauf.

Zudem gibt es demnächst noch eine Ankündigung (oder zwei) – da müssen aber noch einige Dinge geklärt werden, bevor ich diese hier ankündigen darf. Nur soviel: Wenn alles klappt, wird es toll werden.

Seid gespannt – wenn alles gut geht, gibt es Anfang des Jahres neuen Lesestoff von mir :

Viele Grüße,
Juliane

[NEWS] Geisterkinder – Titelsuche und Gewinnspiel

Hallo in die Runde,

während “Geisterkinder” noch immer im Lektorat ist, um den letzten Feinschliff zu bekommen, bin ich am Überlegen, dem Urban Fantasy Roman einen anderen, besser passenden Titel zu geben. So stimmig “Geisterkinder” vor 10 Jahren war (als im Buch noch kein queeres Pärchen im Zentrum standen und die Altersgruppe ein wenig niedriger angesetzt war), so sehr passt der Titel inzwischen nicht mehr. Seit einigen Tagen bin ich am grübeln, wie das Jugendbuch heißen könnte, welcher Titel die Leser*innen anspricht und gut zum Inhalt passt.

Das sind die Grundthemen des Romans:

  • Kelpie / Wasserpferd
  • Geisterkinder
  • Otter
  • Blauer Kristall / Blaues Herz
  • Stechlinsee

Und hier der grobe Inhalt:
In den Sommerferien wird die 14-jährige Lynn von einem magischen Geschöpf gejagt. Als ihre Freundinnen während des Badens verschwinden, muss sie das Rätsel um den Stechlinsee lüften, und findet heraus, dass einer ihrer Vorfahren bereits vor Jahrhunderten einem Wasserdämon begegnete und sie gegen ein uraltes Wesen antreten muss, um ihre Freunde zu retten …

Inzwischen habe ich viele Vorschläge bekommen – gut gefallen mir aktuell zwei Vorschläge, die zumindest einen Teil des Buches wiederspiegeln:

  • Blauschimmerndes Herz
  • Herz aus Kristall

Gewinnspiel:
Jetzt seid ihr gefragt – welcher Titel spricht euch am meisten an? Oder habt ihr vielleicht noch Ideen, die ihr unbedingt ins Rennen schicken wollt? Stimmt hier auf dem Blog, bei Facebook oder Instagram für euren Favoriten ab oder macht einen neuen Vorschlag.

Unter allen Teilnehmern verlose ich ein eBook des Urban Fantasy Romans im Wunschformat. Ihr bekommt euren Gewinn einige Tage vor der offiziellen Veröffentlichung, voraussichtlich Anfang Januar 2020. Teilnahmeschluss ist der 30.11.2019, die Auslosung des Gewinners erfolgt Anfang Dezember. Dann werde ich auch den neuen Titel und den Klappentext bekanntgeben.

Ich wünsche euch viel Glück und bedanke mich für eure Unterstützung 🙂

Viele Grüße,
Juliane

[NEWS] Ankündigungen und Projekte

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine Weile nichts von mir hören lassen, da ich in den letzten Wochen stark eingespannt war und teilweise noch immer bin. Das letzte Jahr war schreibtechnisch recht ruhig bei mir, denn es kam weder ein neuer Roman, noch habe ich wirklich intensiv an einer längeren Geschichte gearbeitet. Stattdessen habe ich mich voll und ganz auf die zweite Benefizanthologie konzentriert, die Ende März erscheint und in der nicht nur mein Herzblut steckt, sondern auch das vieler lieber Kolleg*innen. Behaltet in den kommenden Wochen meinen Rezensionsblog “Like a Dream” im Blick – dort stelle ich nicht nur die Autor*innen vor, die mit einer Geschichte dabei sein werden, sondern auch Cover und Klappentext. Ich bin schon so gespannt, wie die Leser die zweite Anthologie finden werden <3

Jetzt wo die Anthologie endlich fertig ist, möchte ich mich in diesem Jahr gleich zwei Projekten widmen, die mitunter schon sehr lange auf Fertigstellung warten. Das eine ist mein altes Manuskript “Geisterkinder” – ein Urban Fantasy / Jugendbuch, das ich in den nächsten Monaten überarbeiten und an einigen Stellen etwas anpassen möchte (es juckt mir in den Fingern, eine queere Komponente einzubauen – etwas, was ich bisher nur geplant, aber nie umgesetzt habe). Das Buch liegt seit einer Weile in meiner Schublade – so langsam wird es Zeit, das es noch einmal gründlich überarbeitet wird. Was ich anschließend mit den Geisterkindern machen werde, weiß ich noch nicht – vielleicht gehe ich nochmal auf Verlagssuche oder ich wage einen weiteren Versuch im Selfpublishing.

Mein zweites Projekt für dieses Jahr wird der Roman “Zwillingsmagie” sein – ein Gay Fantasy, der die Geschichte von Nazar und Kiama erzählen wird, die bereits in den Kurzgeschichten “Zwillingsmond” und “Zwillingstraum” (erschienen in den Anthologien “Zusammen finden” und “Like a Dream”) aufgetaucht sind. Einige Leser wollten gerne wissen, wie es mit den beiden Magiern weitergeht, im Laufe des Jahres werde ich mich an ihre Geschichte setzen (schließlich gibt es bereits in den Kurzgeschichten einen Gegner, dem sie sich stellen müssen). Auch hier weiß ich noch nicht, wann und wo das Buch erscheinen wird – erstmal will ich es schreiben.

Daraus ergibt sich, dass ich mein Jugendbuch-Roadmovie “Was bleibt ist ein Versprechen” vorerst nicht fortführen werde. Natürlich lege ich es nicht endgültig auf Eis, denn Sams Geschichte bedeutet mir zu viel, um sie nicht zu erzählen. Ich werde mich aber erst daran setzen, wenn die anderen beiden Bücher fertig sind.

Worauf freut ihr euch am meisten?

Viele liebe Grüße,
Juliane

[NEWS] Zweite Benefizanthologie und neues Projekt

Hallo ihr Lieben,

auf meinem queeren Rezensionsblog “Like a Dream” hab ich es bereits angekündigt, jetzt will ich es auch hier bekanntgeben: Es wird eine weitere Benefizanthologie geben, die ich anlässlich des 18. Geburtstags meines Blogs herausgeben werde. Ich freue mich schon sehr darauf und kann zumindest soviel verraten:

  • es werden tolle AutorInnen mit von der Partie sein – teils haben sie auch beim ersten Band mitgewirkt
  • euch erwarten wirklich vielfältige Kurzgeschichten (aktuell befinden wir uns im Endspurt, was die Geschichten anbelangt)
  • auch von mir wird eine Kurzgeschichte dabei sein – ich habe mich entschieden eine weitere “Zwillings*”-Geschichte beizusteuern

Ich freue mich schon sehr auf das fertige Buch und bin schon sehr gespannt, wie ihr die zweite Benefizanthologie findet. Zudem habe ich mich entschieden (nachdem ich jetzt die dritte “Zwillings*”-Kurzgeschichte geschrieben habe) statt des Jugendbuches “Was bleibt ist ein Versprechen” erst noch ein anderes Projekt einzuschieben: Die Geschichte meiner beiden Magierlehrlinge Nazar und Kiama. Die beiden liegen mir sehr am Herzen und wollen unbedingt, dass ich ihre Geschichte erzähle. Der Arbeitstitel lautet “Zwillingsmagie” und ich freue mich auf das Projekt. Wirklich starten werde ich erst, wenn die Anthologie steht – ich halte euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße,
Juliane

Nachtschatten – letzte Kurzgeschichte

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich das letzte Mal das Wörtchen “Ende” unter eine “Nachtschatten”-Geschichte gesetzt: die Rohversion der Kurzgeschichte von Adrian und Radu steht (im Gegensatz zu einem Titel. Der fehlt mir immer noch) – damit habe ich endlich das Gespräch der beiden niederschreiben können, für das in “Unbezwingbar” kein Platz mehr war und auf das einige von euch gewartet haben. Damit sind nun auch die letzten offenen Punkte geklärt und ich kann mich mit gutem Gewissen von meinen Schutzengeln verabschieden, was ein seltsames Gefühl ist. Über fünf Jahre haben mich Lily & Co begleitet, nun heißt es Abschied nehmen – was ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge tue. Es war toll, die Figuren zu begleiten, ihnen Leben einzuhauchen und ihre Geschichte zu erzählen. “Nachtschatten” wird für mich etwas besonderes bleiben, da es meine erste, wirklich abgeschlossene Reihe ist.

Für euch wird es die Geschichte im Mai/Juni geben, wenn die Gesamtausgabe ansteht und die Kurzgeschichtensammlung (beide eBook-Ausgaben erscheinen zeitgleich). Für Fans von Printbüchern wird es die Geschichte zusammen mit “Fuchsgeister” in einem Sonderband beim Machandel Verlag geben.

Wer weiß – vielleicht kehre ich irgendwann in die Welt von “Nachtschatten” zurück – man soll ja niemals nie sagen. In absehbarer Zeit werde ich mich jedoch auf andere Projekte konzentrieren.

Ich bin gespannt auf eure Kommentare, wenn es soweit ist. Schaut auf jeden Fall vorbei – ich werde bald mehr zu den letzten Veröffentlichungen rund um “Nachtschatten” bekannt geben.

Viele Grüße,
Juliane

[NEUIGKEITEN] Nachtschatten

Hallo ihr Lieben,

es gibt ein paar “Neuigkeiten” zur “Nachtschatten”-Reihe, die den ein oder anderen sicherlich interessieren. Die Trilogie ist zwar abgeschlossen, doch ich plane noch ein paar letzte Veröffentlichungen und eine allerletzte (Kurz)Geschichte, um wirklich alle offenen Punkte zu klären. Da sich viele gefragt haben, was denn nun aus Adrian und Radu wird und ich im Buch bereits im Nachwort angekündigt habe, dass da noch etwas kommt, könnt ihr euch im Sommer auf eine (vorerst) letzte Geschichte aus dem “Nachtschatten”-Universum freuen. In dieser wird endlich das klärende Gespräch zwischen Adrian und Radu stattfinden – aktuell schreibe ich an der Geschichte. Wie lang sie wird, kann ich nicht abschätzen, das überlasse ich ganz allein den beiden Hübschen 😉

Diese Geschichte wird in dreifacher Form erscheinen – ich denke damit werde ich alle Leser zufrieden stellen, denn ich habe folgende Veröffentlichungen geplant:

  • “Nachtschatten” Gesamtausgabe mit allen Romanen, Kurzromanen und Kurzgeschichten als eBook mit neuem Cover (für Neueinsteiger)
  • “Nachtschatten” Kurzgeschichtensammlung mit allen Bonusgeschichten, die bisher nur in den Taschenbüchern erschienen sind
  • “Nachtschatten: Fuchsgeister” inklusive Adrians und Radus Geschichte als Taschenbuch im Machandel Verlag

Damit sind sowohl die eBook-Leser, als auch die Printbuchfans in der Lage, sämtliche Geschichten der Reihe zu lesen 🙂
Ich hoffe sehr, dass euch dieser Plan zusagt – als Veröffentlichungstermin peile ich Mai/Juni an, dann wird die Reihe erstmal als eBook und Printbuch komplett vorliegen. Ob es irgendwann mehr gibt, kann ich noch nicht sagen, man soll je bekanntlich niemals nie sagen. Ehrlich gesagt spukt mir eine weitere Geschichte im “Nachtschatten”-Universum durch den Kopf; diese würde sich aber um Charaktere drehen, die bisher nur am Rande aufgetreten sind. Da ich ja neugierig bin – von wem würdet ihr gerne mehr lesen? Welche Figuren aus “Nachtschatten” brauchen eurer Meinung nach ihr eigenes Abenteuer?

Bin gespannt auf eure Antworten,

Juliane